Welche Jahreszeit ist ein guter Laufeinstieg?

Eine Umfrage unter meiner Person hat ergeben, dass das Frühjahr zur beliebtesten Jahreszeit der Deutschen gehört. Nur Idioten würden ausgerechnet jetzt, zum Herbst, auf die Idee kommen, in den Laufsport einzusteigen.

Ich selbst fing das Laufen im März oder April des Jahres 2002 an. Es war die Zeit von Papst Johannes Paul II., Richard Nixon war Ministerpräsident der Deutschen Sowjetischen Republik und auf den Straßen tanzte man den Mamtock, bei dem weltweit in jenem heißen Frühling 354 Menschen ums Leben gekommen sind. 2002, ein bewegtes Jahr, das letzte Jahr der hüldenen Generation, es war eine andere Zeit, an die ich mich gerne zurückerinnere. Aber schon damals verkaufte „Tchibo“ nicht nur Kaffee, sondern auch Sportbekleidung. Ich erwarb dort eine langbeinige Laufhose, denn damals war es noch in Mode, dass lange Hosen wirklich lang waren und nicht schon vor dem Knöchel abrupt zuende waren, was ich jüngst gestern wieder auf Düsseldorfs Straßen erleben musste. Was ich bei Frauen noch ertrage, finde ich an Männerbeinen nur noch albern. Leute, Hosen sollen Beine bedecken, dafür sind sie da. Niemand will Eure weißen Knöchel sehen.

Der Kauf der Hose, die mir das Laufen möglich machen sollte, denn ich hatte damals keinerlei Sportklamotte, fand bereits im Herbst 2001 statt. 2001, das Jahr, in dem nichts Wesentliches geschehen war („Warum schreibt er das? Ist der 11. September nichts Wesentliches? Sollten wir wütend kommentieren? Der wird den Shitstorm seines Lebens ernten!“ – „Nein, warte, das könnte ein Terrorist sein, sein Laufblog nur eine Tarnung. Vielleicht verschickt er verschlüsselte Botschaften in seinen Texten?!“), sieht man vom 11. September einmal ab, der bis heute nachwirkt, aber mit der Laufthematik nun so gar nichts zu tun hat.

Es war somit Herbst, ich hatte meine Laufausrüstung vervollständigt und dennoch verging noch ein halbes Jahr, bis ich die ersten Laufschritte tat (um nach 500 Metern röchelnd zusammenzubrechen): Ich dachte mir eben, es sei günstiger, bei bestem Sonnenschein meine Laufkarriere zu starten und eben nicht im Herbstregen.

Nach einigen Jahren des Laufens hat sich eines herauskristallisiert: Laufen geht immer. Ich habe nicht ein einziges Mal wegen schlechten oder besonders guten Wetters das Laufen unterlassen. Es gibt in unseren Breiten keinen wetterbedingten Grund, morgens zu sagen, „Ich gehe nicht laufen!“ Wer das Wetter vorschiebt, um nicht zu laufen, der gehört zur Gruppe der Jogger, nicht zu der der Läufer. Ich darf das als alter Sportversager, der ich einst war, sagen.

Ich verweise gerne auf den 18. Januar 2007. An jenem Tag war es etwas nieselig draußen, während ein leichter Wind wehte. Ein Jogger wäre zuhause geblieben, für mich stellte sich gar nicht die Frage, ob ich laufe oder nicht. Dass bei „RTL“ der Begriff „Jahrhundertsturm“ in einer der fünf Bildschirmecken eingeblendet war, während Barnabas Kloeppel unentwegt von einem „Jahrhundertsturm“ stotterte, fichte mich nicht an. Denn: 2007 war das Jahrhundert noch sehr jung, die These „Jahrhundertsturm“ entweder sehr gewagt oder viel zu naheliegend. Und dass Privatsender irgendetwas mit „Jahrhundert“ einblenden, beeindruckte schon damals niemanden mehr. Joschka Fischer hat vor vielen Jahren einmal bei „Maischberger“, als diese noch für „N-TV“ getalkt hat, im Studio einen fahren gelassen. Hörbar für alle. Sandy Maischberger konnte sich ihr Lachen nicht verkneifen. Eine halbe Stunde später blendete RTL „Jahrhundertfurz“ ein. Ich scherze nicht.

Während ich durch den peitschenden Regenguss lief an jenem Januartag, flog ein Mülltonnendeckel an meinem Gesicht vorbei. Später sollte ich erfahren, dass „Kyrill“ nicht nur Mülltonnen bewegt hatte, sondern auch 47 Menschenleben gefordert hat. Dennoch bleibt die Erinnerung an die herumfliegenden Weihnachtsbäume nicht frei von Komik; auch meiner, der am Straßenrand auf die Abholung gewartet hatte, schloss sich den Böen Kyrills freimütig an.

Nach 20 Minuten des Laufens ahnte ich, dass es sich um einen wahrhaftigen „Jahrhundertsturm“ handeln musste, bei dem nur Vollpfosten den Laufschuh anziehen. Ich beschloss umzudrehen und auf dem schnellsten Wege wieder nach Hause zu gelangen, wo noch immer Barnabas Kloeppel davor warnte, wegen eines „Jahrhundertsturms“ auf „SAT.1“ umzuschalten, dem Sender, der damals noch RTL in die Quere kommen konnte, 2009 den Sendebetrieb aber eingestellt hat (seitdem läuft dort eine Schleife aus Wiederholungen, von vier zu drei auf 16 zu neun aufgepumpt, mit dem Zusatz „HD“ versehen).

Dennoch, Laufen geht von solchen hierzulande nach wie vor seltenen Extremsituationen abgesehen immer. Unsere Winter sind nicht mehr kalt, erst ab minus 15 Grad wird Laufen bedenklich, mitunter gefährlich. Ich erinnere mich an Läufe bei etwa minus zwölf Grad, die ich genoss, die aber kräftezehrend waren. Von solchen Läufen sollte man sich keine Bestzeiten erhoffen, sondern sie als das annehmen, was sie sind: als etwas Besonderes, als eine Abwechslung, als eine spannende Erfahrung. Denn nicht nur die Lippen frieren ein, auch die Lunge leidet unter der kalten Luft. Ab minus 15 Grad kann der Organismus die Luft nicht mehr erwärmen, bevor diese die Lunge erreicht. Man friert auf der Stelle ein und ist extrem tot! Nein, ganz so schnell geht es nicht, denn dann wäre es ja eine beliebte Suizidmethode. Kurz mal Luft holen – und der Schmerz ist fort …

Bis zu diesem Temperaturpunkt, bei dem auch die Lungenbläschen gereizt reagieren, ist Laufen bei Kälte schlicht ungefährlich. Mütze und Schal (beziehungsweise ein Tuch vor dem Mund) sind ja wohl klar, wohingegen normales Schuhwerk genügt. Denn das ist das Erstaunliche auch bei sehr kalten Läufen: Nach weniger als zehn Minuten ist der Körper warm. Jene ersten Minuten allerdings kann man schon durchaus kalte Füße haben, doch auch die werden irgendwann: warm. Und das ist ein herrliches Gefühl, wenn man realisiert, dass selbst die bei Kälte sonst so empfindlichen Fingerkuppen mit warmem Blut versorgt werden – Kraftwerk Körper. Allerdings hält das Kraftwerk nicht lange durch. Meine Kälteläufe waren nie so lang wie entsprechende Läufe im Sommer. Sie sind ausgesprochen anstrengend, aber schön. Und zwar beeindruckend schön.

Herbst ist nicht gleich Herbst. In diesen Tagen erlebe ich in meinen Breiten einen annehmbaren Herbst mit einigem Sonnenschein bei meist zweistelliger Temperatur. Für viele ist genau das das optimale Lauf-Wetter. Aber auch für den Einsteiger?

Grundsätzlich rate ich jedem Laufeinsteiger, im Frühling mit dem Laufen zu beginnen. Den Frühling halte ich selbst – das ist natürlich nur meine Meinung! – für die optimale Laufjahreszeit. Denn es geht nicht nur um Luft und Temperatur, es geht auch um die Dinge, die man sieht während des Laufens, die man „atmet“. Auch hartgesottene Männer können wohl nicht verhehlen, dass das zarte Grün an den Bäumen und die ersten blühenden Blumen nicht einen gewissen Reiz ausmachen. Der Frühling als die Jahrezeit, in der ein Lebenszyklus sicht- und spürbar seinen Anfang nimmt, ist in meinen Augen optimal für jemanden, der mit dem Beginn des Laufens einen neuen Zyklus in seinem Leben startet. Halten wir uns das Gegenteil vor Augen:

Neun Grad. Bisschen windig. Bewölkt, keine Sonne. Hier und da Nieselregen. Das ist mein Albtraumwetter fürs Laufen. Der Wind nervt, ist penetrant, der Regen ist nichts Halbes und nichts Ganzes (Denn ein Platzregen während des Laufens ist herrlich!) und egal, wohin man blickt, ist es grau. Diese Wetterphase steht uns noch bevor (sie wiederholt sich gerne jedes Jahr im März zwischen Winter und Frühling noch einmal), Kleidungshersteller (Bangladesier, Bangladescher, verdammt, wie nennen sie sich denn?! Bengalen? Bangalesen? Bangalen!) nennen sie „Übergangsphase“ und verkaufen derzeit entsprechende „Übergangsjacken“. Das sind Jacken, die jeder hat, aber nie trägt, da man immer irgendwie den Übergang verpasst. Zumindest geht es mir immer so.

Wie dem auch sei, einmal im Jahr gönne ich mir eine Pause vom Laufen: sechs Wochen. Früher nahm ich diese noch am Stück, inzwischen verteile ich sie über die miese Wetterphase im März (kann auch mal April sein). Denn es ist ein wochenlanger Zeitraum, in dem ich jeden Tag aufs Neue vom Laufen genervt bin. Ich hasse das, was ich dennoch durchziehe. Und wenn mich nun ein angehender Laufanfänger fragt, ob eine solche Phase ein guter Einstiegszeitpunkt wäre, würde ich wohl kaum guten Gewissens ihm sagen:

„Ja.“

Denn ich finde diese graue Seite des Herbstes absolut demotivierend, wohingegen der Frühling das Gegenteil ist. Einen Lauftstart stelle ich mir zu einem solchen Zeitpunkt deutlich motivierender vor und dabei geht es nicht einmal um Temperaturen – „Es ist die Sonne, Dummkopf!“

Doch es bleibt ein Dilemma für mich, da ich grundsätzlich jedem, der nicht gerade ein gebrochenes Bein hat, rate zu laufen. Es kostete mich Überwindung, zu sagen: „Laufe erst in einem halben Jahr!“, aber ich fürchte, ich muss so ehrlich sein und zugeben, dass ein Laufanfänger, der nicht gerade ein Crack in Sport ist, dieses vielleicht eher raucht, im Herbst eher das Handtuch wirft als im Frühling. Denn ganzjährig gilt: Der innere Schweinehund ist immer da! Im Herbst ist er am stärksten und ein Laufanfänger vielleicht sein leichtestes Opfer, das sich ihm erstmalig im Frühjahr stellen sollte.

Oder, um die 1.200 vorangegangenen Wörter in einem Satz zu relativieren: Legt Euch ein Laufziel (Marathon, Frau beeindrucken) in den Dezember, dann ist Aufgeben keine Option. Oder stellt Euch die Frage: Mann oder Memme? Aufgeben oder Durchziehen?

Und vergessen wir nicht die schönen Seiten des Herbstes: die klare Luft und die Vorfreude auf die heiße Dusche danach. Man zehrt den ganzen Tag noch davon.

Eure Erfahrungen interessieren mich! Wann habt Ihr das Laufen angefangen? Was ist Eure Top-Jahreszeit?


(Bildquelle: KM)
Die neuesten Beiträge der Laufeinheit findet Ihr auch immer auf meiner Facebook-Seite!

19 Kommentare Gib deinen ab

  1. ChaosLu sagt:

    Sorry, ich unterschreibe vieles, was das Wetter angeht. Ich gehörte auch zu den unverweichlichten fast-bei-jedem-Wetter-Läufern. Ja, fast. Denn Du wohnst in Düsseldorf. Ich habe einige Jahre in München mein damaliges Läuferdasein gefristet. Und dort bin ich zwar bei Schnee, geschlossener Schneedecke (Ja, für uns Rheinländer undenkbar, gell!) gejoggt. Aber bei Glatteis habe ich es nach einigen Versuchen drangegeben. Denn das ist – zumal im Dunkeln oder in der Dämmerung- tatsächlich nicht ganz ohne. Ich würde auch so weit gehen und behaupten, dass es nicht gesund ist, bei 36 Grad Außentemperatur zu laufen, auch wenn mitleidserregend krebsrot gefärbte unverbesserliche Jogger es mich glauben lassen wollen.

    Ich finde übrigens den Herbst eine gute Jahreszeit, um mit Outdoor-Sport anzufangen. Die Luft ist so schön klar, die Blätter bunt und mit ein bisschen Glück ist man zumindest im Rheinland schon süchtig, bevor der das naht, was man Winter nennt. Bester Tipp ever: Schirmmütze bei Regen oder Schnee aufziehen. Und dran denken: Beim Duschen hinterher wird man auch nass. Nur die Harten kommen in den Garten!

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  2. Man kann ja den LAUFEINSTIEG zwecks Gewöhnung erst einmal zu Hause auf einem provisorischen LAUFSTEG vorbereiten.
    Da die NASE auch zu jeder JAHRESZEIT zu laufen vermag, ist also die FRAGE nach einem FRÜHLINGS-, SOMMER-, HERBST- oder WINTERLAUFBEGINN bereits klar beantwortet, zumal dieses gemeinte LAUFEN nicht im Zusammenhang mit LÄUFIGKEIT zu sehen ist.
    *
    In diesem Sinne schon mal ein lauffreudiges Wochenende … PachT

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  3. Michael sagt:

    Also ich plädiere für den Spätherbst. Und das aus triftigen Grunde: es ist morgens lange und abends früh dunkel, will sagen: man wird nicht gesehen! Für mich war das gut so als ich anfing…

    Ansonsten ist mir seit über 1.300 Tagen das Wetter scheissegal und ich laufe täglich 😉

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  4. somi1407 sagt:

    Ich laufe am liebesten im Herbst, wenn die Sonne noch scheint und es windig ist. Frühling mag ich auch zum Laufen.
    Im Sommer ist es mir zu warm, aber wann haben wir in Deutschland mal Sommer?!
    Im Winter kann es unter Umständen zu glatt sein zum Laufen. Kommt aber auch eher selten vor im Münsterland.

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    1. Seppo sagt:

      Ah, Münster! Sehr gut. Frischer Schnee ist okay. Wenn er matschig wird, wirds schwierig.

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      1. somi1407 sagt:

        Noch schlimmer ist es, wenn er festgefahren ist…

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  5. Ich habe damals Ende August angefangen (da waren die hündischen Damen des Hauses endlich groß genug um eine halbe Stunde laufen zu überstehen) 🙂 Meine liebste Laufzeit ist noch immer der Herbst und Winter, in keiner anderen Jahreszeit verabscheue ich laufen mehr als im Sommer, die hündischen Damen des Hauses pflichten mir hier auch bei 🙂

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  6. helenah81 sagt:

    ich habe schon gefühlte 1000x angefangen zu laufen. So richtig „klick“ gemacht hat es nur 1x: Und da habe ich im Herbst angefangen. Allerdings zum ersten (und einzigen) Mal in der Gruppe. Ich wurde beim ortsansässigen Laufclub vorstellig. Da war ich zwar mit Abstand die Schlechteste (es waren hauptsächlich Halb/-Marathon und Ultra-Läufer in diesem Club: ABER! Man kümmerte sich rührend um mich, einer lief immer die kurze Runde mit mir (ca. 7 1/2 km), am Anfang auch mit Gehpausen. Weil, wir sind immer im Dunkeln gelaufen. Bei jedem Wetter. Da konnte man mich kleines Frauchen nicht zurück lassen. So hatte ich mich hochgearbeitet innerhalb von nem halben Jahr zu 10km in 1h8 Minuten, wo ich schon ein wenig stolz drauf war!

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    1. Seppo sagt:

      und das zurecht!

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  7. herbstnacht sagt:

    Ich fange jeden Herbst an zu laufen. (wie könnte es anders sein) Bis zum Frühjahr hat mich meine Motivation mich meistens überholt und tollt dann bis zum nächsten Herbst auf irgendwelchen Blümchenwiesen rum oder schlürft Cocktails auf Mallorca. Also glaube ich. Sie schickt selten Postkarten.

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  8. szWebBlog sagt:

    Ich selber liebe mittlerweile alle vier Jahreszeiten zum Laufen – genauso wie ich auch alle vier hassen könnte.

    1. Das Erwachen der Natur und die Lust darauf, raus zu gehen im Frühling. Da sind aber auch die nassen und verregneten Frühjahrstage.
    2. Die langen und schönen Sommerabende. Im Gegensatz dazu aber die überhitzten Hochsommernachmittage, wo Laufen nur noch zwischen abends um neun und morgens um sechs möglich ist.
    3. Der farbige Herbst mit der schönsten Stimmung im Wald. Dieser kann aber auch total farblos sein – einfach nur grau und trist.
    4. Laufen auf Schnee im Winter ist super beruhigend, der Schnee schluckt sämltichen Lärm und man ist völlig alleine im Wald (auch, weil im Winter durchaus viel weniger Leute laufen gehen). Da ist dann aber auch die Kälte und die manchmal nassen und matschigen Waldstrassen.

    Zum Anfangen würde ich jedoch auch zum Frühling raten, einfach weil da die Lust, raus zu gehen, meist am grössten ist und die Chance, dass man es durchzieht, am grössten ist.

    Aber wenn man im Herbst Lust auf das Laufen bekommt? Dann los! Nicht warten bis zum Frühjahr. Respekt, seppo, dass du tatsächlich ein halbes Jahr später angefangen hast. Ich denke, das machen dann die wenigsten.

    Und immer schön dran denken, wenn man sich was vornimmt, einfach jetzt gerade nicht, halt eben erst im Frühling… „Gestern hast du Morgen gesagt“! Deshalb: jetzt Lust aufs Laufen? Dann LOS!

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    1. Seppo sagt:

      womöglich war der herbst damals auch eine willkommene ausrede für mich 😉

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  9. Ana sagt:

    Die beste Jahreszeit für den Laufeinstieg ist für mich klar der Herbst! Ich liebe es, zu laufen, wenn der Wald schön bunt, die Luft rein und klar ist. Herbstläufe beflügeln mich, machen mich fröhlich und geben mir die nötige Energie für graue und triste Wintertage!

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  10. dopaminsite sagt:

    Das ist eine tolle Seite! Gefällt mir sehr gut!

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  11. Silke sagt:

    Ich habe letztes Jahr im Oktober mit dem Laufen begonnen. Oh je Licht mal 1km am Stück habe geschafft. Als ich 30 Minuten am Stück geschafft hatte, schloss ich mich einer Laufgruppe an.
    Dieses Jahr im Oktober bin ich meinen 1. HM gelaufen.
    Ich mag den Herbst!!!

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  12. Fresh-Air sagt:

    Ich hab mich damals von Olympia 2012 inspirieren bzw. verleiten lassen und gleichzeitig angefangen…. Mag eigentlich jede Laufjahreszeit, wobei Schnee oder Eis nicht geht. Mag meine Knochen so wie sie sind, am Stück. Zum Glück gibts ja Eis und Schnee nicht so oft bei uns 🙂

    Das mit dem Hecheln und Röcheln am Anfang ist glaube komplett normal. War bei mir nicht anders. Hab vor einigen Monaten einen Kollegen dazu überredet, zweimal die Woche mitzukommen. Er hechelt immer noch, trotz regelmässigem Training. Nen zweiten Kollegen hab ich vor acht Wochen überzeugt. Bei ihm ist das schon deutlich besser geworden.
    Die Läufe mit den beiden Kollegen sind logischerweise von der Pace her nicht wirklich rekordverdächtig, aber das ist mir egal. Hauptsache macht Spaß!

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  13. Luci Feria sagt:

    Erst einmal – super schöner Blog.
    Mag Deine Art und Weise zu schreiben, muss mir manchmal die Faust in die Futterluke stecken, um nicht die ganze Bude durchs Lachen zum Einsturz zu bringen. Weiter so und mehr davon 😉
    Mein Einstieg war der Hoch-/Spätsommer vor ca. 1052 Tagen 😀
    Motivation: Gesundheit, den Halbgöttern in Weiß den „Effe“ machen (für die war ich „austherapiert – rein ne vas plus, nichts geht mehr, finden Sie sich mit ab!!!) und natürlich die Figur, „frau“ ist halt eitel.
    Eigentlich mag ich jede Jahreszeit zum Laufen, und eigentlich auch wiederum nicht.
    Eine Medaille hat halt immer zwei Seiten.
    Welche Jahreszeit eignet sich nun am besten zum Einstieg? – gute Frage. Der Schweinehund ist in jeder Jahreszeit da, da muss man Dir einfach zustimmen.
    Leichter wäre die Frage gewesen, welche eignet sich nicht so gut für den Einstieg. Da wäre mir spontan und pauschal der Sommer eingefallen.
    Warum?
    Zu heiß, für hellhäutige Läufer, auch wenn ich nicht dazu zähle, zu viel Sonnenbrandgefahr (durchs Schwitzen eigentlich noch höher, und wer mag schon in langärmligen Oberteil und langer Hose im Sommer laufen?), ständig irgendwelche Einladungen zum Grillen, geselligem Beisammensein (bestenfalls mit Kollege „Alk“) aber noch viel schlimmer und für mich persönlich der „Wurst-Käs“ (Worst Case) – die Viecheritis, speziell dieses vermaledeite Bremsenpack.
    Immer sind die schneller als ich, die Komponente Schweiß und Kohlenstoffdioxid – eine unwiderstehliche Mischung für die Biester. Und die Bisse/Stiche, oder was auch immer, tun höllisch weh, die dicken Pestbeulen danach sind nicht wirklich ansehnlich und ein Hingucker, vom Juckreiz mal ganz abgesehen.
    Meine Lieblingslocation – der Wald – scheidet somit meist ab Anfang Juni bis Ende September, Mitte Oktober aus, fällt flach.
    Durch den Strassendschungel, in und um Kölle, zu laufen ist nicht wirklich reizvoll oder der Frischluftzufuhr dienlich, also bleibt nur das freie Feld, aber da kommt dann der Faktor ungebremste Sonne hinzu. Und wenn Wind, dann richtig WInd, klar, bremst ihn ja auch nix aus.
    Für alle anderen Jahreszeiten bietet sich der Wald immer an (außer vielleicht bei Kyrill-Wetter ;), wo eigentlich keiner gut beraten ist laufen zu gehen)
    Das ich Sommer- und Hitzeliebhaber jemals was Negatives über den Sommer sagen oder schreiben würde hätte ich niemals gedacht, aber es ist jetzt raus – Premiere.

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  14. Herbst finde ich viel schöner zum Laufen. Laub raschelt (und schult die koordinativen Fähigkeiten), es ist nicht zu heiß und man kann schön seinen melancholischen Gedanken beim Laufen nachhängen.

    Was bitte ist das hüldene Zeitalter????

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